Roland Berger-Krankenhausstudie 2017 zeigt: Investitionen in moderne IT-Infrastrukturen scheitern an fehlenden finanziellen Mitteln

13.07.2017 – Die Roland Berger-Krankenhausstudie 2017 belegt das Dilemma der deutschen Krankenhäuser: Dringend notwendige Investitionen scheitern an fehlenden Geldmitteln – gerade auch für den IT-Bereich. Obwohl die Umsätze laut der Studie 2016 gestiegen sind, haben mehr als 40 Prozent der Krankenhäuser keinen Überschuss erwirtschaften können. Fast 60 Prozent investierten daher zu wenig in moderne Infrastrukturen.

Kein Sommerloch: Loch in den Klinikkassen seit Jahren akut

10.07.2017 – Mit einem gesundheitspolitischen Frühstück verabschiedeten die Krankenhäuser der Region Siegen-Wittgenstein-Olpe die heimischen Mandatsträger aus Europaparlament sowie aus Bundes- und Landtag in die Sommerpause. Die Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein und Olpe stel-len die stationäre medizinische Versorgung für etwa 450.000 Bürger der Region sicher. Die Lage im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz bewirkt, dass zusätzlich weitere 20 Prozent der Patienten aus angrenzenden Regionen kommen. Die Häuser beschäftigen circa 10.000 Menschen und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von über 600 Millionen Euro. Durch die seit Jahren anhaltende Unterfinanzierung der Kliniken sehen diese die Qualität der Versorgung erheblich gefährdet. Letztendlich droht ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen. Ziel der Politik müsse es daher sein, Lösungen für den Investitionsstau in den Kliniken zu bieten.