Roland Berger-Krankenhausstudie 2017 zeigt: Investitionen in moderne IT-Infrastrukturen scheitern an fehlenden finanziellen Mitteln

13.07.2017 – Die Roland Berger-Krankenhausstudie 2017 belegt das Dilemma der deutschen Krankenhäuser: Dringend notwendige Investitionen scheitern an fehlenden Geldmitteln – gerade auch für den IT-Bereich. Obwohl die Umsätze laut der Studie 2016 gestiegen sind, haben mehr als 40 Prozent der Krankenhäuser keinen Überschuss erwirtschaften können. Fast 60 Prozent investierten daher zu wenig in moderne Infrastrukturen. Für die Studie hat die Unternehmens- und Strategieberatung Roland Berger Vorstände und Geschäftsführer der 500 größten deutschen Krankenhäuser befragt.

Knapp 90 Prozent der Befragten hätten zwar bereits eine Digitalstrategie entwickelt, mit der sich die Effizienz von Prozessen verbessern und Kosten verringern ließen. Doch für deren Umsetzung fehlten die finanziellen Mittel. Das birgt auch ein großes Sicherheitsrisiko, wie ein weiteres Ergebnis der Krankenhausstudie unterstreicht: Zwei Drittel der Befragten gaben zu, bereits von Cyber-Angriffen betroffen gewesen zu sein.

Die Ergebnisse der diesjährigen Roland Berger-Krankenhausstudie zeigen einmal mehr die Investitionslücke in der deutschen Krankenhauslandschaft. Um Patienten optimal versorgen und sensible Daten vor Hackerangriffen schützen zu können, benötigen die Krankenhäuser staatliche Unterstützung bei der Digitalisierung. Dafür setzen wir uns als Bündnis für gesunde Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen ein.

Weitere Informationen zur Krankenhausstudie bietet die Roland Berger GmbH auf ihrer Website. Die Kernergebnisse stehen dort auch zum Download zur Verfügung.